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Spätburgunder: Weine der Rebsorte

Dürfen wir vorstellen? Den König der Rotweine – Spätburgunder. Bestimmt haben Sie bereits Bekanntschaft mit dieser roten Hoheit aus dem Burgund gemacht, sei es in Form von Rosé, Rotwein oder auch als Sekt. Dabei kann es gut sein, dass die anspruchsvolle Traube sich nicht gleich als Spätburgunder erkenntlich gegeben hat, sondern unter einem ihrer vielen Synonyme wie Pinot Noir oder Blauburgunder in Ihr Glas gewandert ist. Diese vielen Namen verraten – nicht nur in Deutschland hat die Edelrebe viele Liebhaber, sondern rund um den Globus.
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Weinempfehlung: Spätburgunder in allen Farben

Die Spätburgunder-Rebe zeigt sich nicht nur als klassischer Rotwein, sondern begeistert auch als Blanc de Noirs und als fruchtiger Spätburgunder Weißherbst. Je nach Ausbau, Anbaugebiet und Handschrift der Winzer entstehen sehr unterschiedliche Stilistiken – von saftig und unkompliziert bis komplex mit feiner Tanninstruktur. Welcher Spätburgunder der beste in Deutschland ist, lässt sich daher nicht pauschal beantworten – vielmehr hängt es vom persönlichen Geschmack, Anlass und bevorzugten Stil ab. Die folgenden drei Empfehlungen zeigen die Vielfalt dieser großen Burgunder-Rebsorte:

  • Franz Keller Oberbergener Bassgeige Spätburgunder
    Dieser Spätburgunder Rotwein vom Kaiserstuhl präsentiert sich typisch für die vulkanisch geprägte Rebfläche der Region: vollmundig, weich und mit einem harmonischen Bukett aus roten Beeren und feinen Würznoten. Die gut eingebundenen Tanninen verleihen Struktur, ohne dominant zu wirken. Ein klassischer, trockener Spätburgunder, der sowohl Einsteiger als auch Kenner überzeugt.

  • Johann Nonnen Blanc de Noir
    Hier zeigt sich die dunkle Spätburgunder-Traube von ihrer hellen Seite. Als Blanc de Noirs ausgebaut, entsteht ein eleganter, heller Wein mit frischer Säure, zarten Fruchtnoten und feiner Mineralität. Trotz der roten Rebe wirkt der Wein überraschend frisch und animierend. Ideal für alle, die Burgunder-Charakter mögen, aber einen Weißwein bevorzugen.

  • Ihringer Spätburgunder Weißherbst
    Dieser Spätburgunder Weißherbst verbindet Frische und Frucht mit einer angenehmen Restsüße. Aromen von Erdbeere und Himbeere prägen das Bukett, begleitet von einer lebendigen Säurestruktur. Als Rosé-Variante der Rebsorte zeigt er, wie vielseitig die auch Blauburgunder genannte Rebsorte sein kann – perfekt für laue Abende oder als Begleiter zur leichten Küche.

In welchen Gebieten wird Spätburgunder angebaut?

Wie soll es auch anders sein: Die Wurzeln des Spätburgunders liegen im französischen Burgund. Hier wird die uralte Rebsorte, die auch Schwarzburgunder genannt wird, bereits seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. angebaut. Auch die Champagne setzt auf den Klassiker, um ihren spritzigen Schaumweinen mehr Tiefe und Fülle zu verleihen. Ihren Weg nach Deutschland hat die rote Rebsorte im Mittelalter gefunden. Jedoch stellt sie hohe Anforderungen an Klima und Boden und glänzt bei uns daher als deutscher Wein besonders in folgenden Anbaugebieten:

  • Baden: Im sonnigen Baden genießt die empfindliche Rebsorte die vielen Sonnenstunden – und das schmeckt man auch. Wir empfehlen Ihnen, einen Tropfen vom Weingut Ambs oder dem Markgräflich Badischen Weinhaus zu probieren. Hier legen die Winzer ihr ganzes Herzblut in die Weinproduktion, was wiederum in Spätburgundern von höchster Qualität resultiert.
  • Ahr: Mit seinen steilen Weinbergen und dem milden Klima entstehen im Ahrtal einige der besten Rotweine Deutschlands. Kein Wunder also, dass auch der Spätburgunder hier nicht fehlen darf.
  • Franken: In Franken profitieren die Reben von den Muschelkalkböden, die den Weinen eine leicht mineralische Note verleihen.
  • Pfalz: Steile Hänge, warmes Klima und leidenschaftliche Winzer sorgen in der Pfalz dafür, dass die Spätburgunder-Trauben besonders fruchtbetont ausreifen.
  • Rheinhessen: Ein Glas Rosé von Weingut Groh sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Das rheinhessische Weingut weiß, wie man beste Anbaubedingungen mit hingebungsvoller Winzerkunst vereint und die Rebe sommertauglich macht.

Wussten Sie schon, dass der Spätburgunder sogar den Sprung über den Atlantischen Ozean geschafft und sich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Klassiker der überseeischen Weinbaugebiete entwickelt hat? Hier ist die Rebsorte, wie vielerorts, als Pinot Noir bekannt und hat sogar auf den anspruchsvollen Märkten in Nordamerika und Europa großen Erfolg.

 

Welche Spätburgunder Weine sind bekannt?

Sein Ruf eilt dem Pinot Noir voraus – und das nicht zuletzt aufgrund seiner unglaublichen Vielseitigkeit. Sie finden ihn als Rotwein, Rosé, Schaumwein, Cuvée und sogar Glühwein:

  • Rotwein: Als Rotwein zeigt der Pinot Noir seine ganze Bandbreite. Von fruchtig bis vollmundig und tanninreich gibt es hier für jede Zunge den richtigen Tropfen.
  • Roséwein: Spätburgunder-Roséweine erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind frisch und perfekt für warme Sommertage. Mit zarten Fruchtnoten und einer angenehmen Säure sind diese Weine ideal für gesellige Runden auf der Terrasse.
  • Schaumwein: Auch als Schaumwein macht der Spätburgunder eine hervorragende Figur. Oft als Blanc de Noirs ausgebaut, überzeugt die Rebsorte mit feinen Perlen und einer lebendigen Säure. Nicht zu vergessen – der Champagner, in dem die Rebsorte oft neben dem eng verwandten Schwarzriesling mitmischt.
  • Cuvée: In Cuvées bringt Pinot Noir seine Stärken perfekt ein und sorgt im Zusammenspiel mit anderen Rebsorten für elegante und harmonische Weine.
  • Glühwein: Richtig gemütlich wird es mit den Spätburgunder-Glühweinen. So können Sie auch an den kältesten Winterabenden mit einem wärmenden Rosé oder Rotwein voller weihnachtlicher Aromen wie Zimt und Nelken entspannen.

Übrigens: Spätburgunder können Sie auch als alkoholfreien Rosé genießen. Perfekt für alle, die auf Alkohol, nicht aber auf Weingenuss verzichten möchten.

 

Wie schmecken Spätburgunder Weine?

Der Geschmack von Pinot Noir ändert sich mit der jeweiligen Variante. So macht sich ein trockener Rotwein natürlich ganz anders am Gaumen als ein lieblicher Rosé. Wir zeigen Ihnen, was Sie in den unterschiedlichen Weinen erwartet und mit welchen Gerichten Sie ihn am besten servieren können:

 


Aromen/ Geschmack

Trinktemperatur

Passende Gerichte

Rotwein trocken

      Rote Beeren, Kirsche

      Leichte Würze

      Holz- oder Rauchnoten 

16–18 °C     

Wildgerichte, Rinderbraten, Pilzrisotto

Rotwein lieblich

      Erdbeere

      Himbeere

      Samtige Tannine       

14–16 °C     

Ente, Schweinefilet, asiatische Gerichte

Rosé trocken

      Erdbeere

      Himbeere

      Zitrusfrüchte

      Frische Kräuter

8–10 °C       

Salate, leichte Pastagerichte, Meeresfrüchte

Rosé halbtrocken

      Rote Früchte

      Leicht blumig

8–10 °C       

Geflügel, Käseplatten, leichte Vorspeisen

Rosé lieblich

      Erdbeere

      Himbeere

      Florale Noten         

6–8 °C         

Obstsalat, Desserts, süß-scharfe Gerichte

 

Schaumwein

      Zitrus

      Grüner Apfel

      Mineralische Noten

6–8 °C         

Austern, Sushi, Canapés

 

Speiseempfehlung: Friedrich Becker »Le Petit« Pinot Noir zu Coq au Vin

Ein klassisches Coq au Vin ist ein ideales Ganzjahresgericht zum Friedrich Becker »Le Petit« Pinot Noir. Es ist aromatisch, aber nicht zu schwer, und mit ein paar Kochkenntnissen gut umsetzbar.

Der Pinot Noir bringt eine klare Kirschfrucht, feine Würze und elegante Tannine mit. Genau diese Struktur harmoniert hervorragend mit den Röstaromen von angebratenem Hähnchen, Speck und Pilzen. Die Rotweinsauce greift die Frucht des Weins auf, während Kräuter wie Thymian und Lorbeer die würzigen Nuancen im Bukett unterstreichen.

Pilze verstärken die erdigen Komponenten, Zwiebeln sorgen für leichte Süße, und ein Hauch schwarzer Pfeffer verbindet Sauce und Wein aromatisch. Durch seine lebendige Säure wirkt der Spätburgunder nicht schwer, sondern balanciert das Gericht angenehm aus.

Coq au Vin mit Zwiebeln und Pilzen im Schmortopf

Spätburgunder bei Ludwig von Kapff kaufen

Darf es ein fruchtbetonter Spätburgunder aus Baden, ein im Barriquefass gereifter Pinot Noir aus dem Burgund oder doch lieber ein spritziger Rosé sein? Ganz gleich, was Ihr Herz begehrt, bei uns werden Sie fündig. Mit nur 2,89 € Versandkosten beginnen Sie bei uns Ihre Genussreise durch die Welt der Spätburgunder. Sollte ein Wein Ihnen einmal nicht zusagen, erhalten Sie Ihr Geld innerhalb von 30 Tagen zurück. Außerdem haben wir immer wieder spannende Probierpakete im Angebot, mit denen Sie ganz bequem die volle Portion Weingenuss zu sich nach Hause bestellen können. Zum Wohl!


FAQ – Häufige Fragen zu Spätburgunder

Wie schmeckt Spätburgunder Wein?

Spätburgunder schmeckt meist nach roten Beeren wie Kirsche, Erdbeere und Himbeere, oft ergänzt durch Noten von Unterholz oder feinen Röstaromen bei Holzfassausbau. Am Gaumen zeigt sich die Rebsorte meist samtig mit moderaten Tanninen und einer lebendigen Säure. Je nach Anbaugebiet und Stil des Weinguts kann das Bukett fruchtbetont, mineralisch oder kraftvoll ausfallen.

Ist Spätburgunder Rotwein trocken?

Ja, die meisten Spätburgunder werden trocken ausgebaut. Es gibt jedoch auch halbtrockene oder liebliche Varianten.

Ist Spätburgunder ein guter Wein?

Ja, Spätburgunder gilt als eine der hochwertigsten Rotweinsorten weltweit. International ist die Rebsorte als Pinot Noir bekannt und genießt hohes Ansehen. Bei guten Lagen und sorgfältiger Arbeit der Winzer bringt sie äußerst elegante, langlebige und komplexe Weine hervor.

Was bedeutet Spätburgunder Weißherbst?

Ein Spätburgunder Weißherbst ist ein Roséwein aus Spätburgunder. »Weißherbst« bedeutet, dass die Trauben hell gekeltert werden. Obwohl es sich um eine rote Rebe handelt, entsteht durch kurze Maischestandzeit von 1-3 Tagen oder der Zugabe von maximal 5 % Rotwein ein frischer, fruchtiger Rosé mit heller Farbe.

Welcher Spätburgunder ist der beste in Deutschland?

Welcher Spätburgunder der beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, da Stil, Region und persönlicher Geschmack entscheidend sind. Hoch angesehene Weinbaugebiete sind beispielsweise Baden (etwa der Kaiserstuhl), die Pfalz oder das Ahrtal. Spitzenweine zeichnen sich durch eine präzise Frucht, feine Tanninstruktur, Eleganz und ein vielschichtiges Bukett aus. Sie sind zudem viele Jahre lagerfähig.